Informationen zur OSCE 2026
- Zielgruppe: Medizinstudierende im fünften Studienjahr sowie im Abschlussjahr der ungarisch-, englisch- und deutschsprachigen Studienprogramme; die Teilnahme ist freiwillig, die Prüfung ist formativer Natur und nicht benotet
- Anzahl der Durchgänge: insgesamt 8 Durchgänge mit einer Dauer von jeweils ca. 150–180 Minuten
- Anzahl der Studierenden: 12 Studierende pro Durchgang
- Anzahl der Stationen: 10 Prüfungsstationen sowie 2 Ruhestationen
- Dauer einer Station: 12 Minuten, inklusive Vorbereitung, Durchführung der Aufgabe und unmittelbarem Feedback
- Thematische Schwerpunkte der Stationen: Bewertung grundlegender klinischer Fertigkeiten anhand häufiger und/oder lebensbedrohlicher Krankheitsbilder, einschließlich klinischer Entscheidungsfindung (z. B. Differenzialdiagnose, Patientenpfad) sowie kommunikativer Kompetenzen
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Ort |
Datum |
Programm |
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Zentrum für medizinische Kompetenzen-twicklung und Innovation (OKIK) |
14. April 2026 (Dienstag) 16:00–19:00 |
Ungarisch |
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15. April 2026 (Mittwoch) 16:00–19:00 |
Ungarisch |
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16. April 2026 (Donnerstag) 16:00–19:00 |
Englisch |
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18. April 2026 (Samstag) 9:00–12:00 |
Deutsch |
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18. April 2026 (Samstag) 12:30–15:30 |
Englisch |
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21. April 2026 (Dienstag) 16:00–19:00 |
Englisch |
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22. April 2026 (Mittwoch) 16:00–19:00 |
Deutsch |
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23. April 2026 (Donnerstag) 16:00–19:00 |
Ungarisch |
Anmeldung für Studierende: demnächst verfügbar (die Teilnehmerzahl ist begrenzt; die Zulassung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen)
Hintergrund
Die Objective Structured Clinical Examination (OSCE) ist ein international etabliertes, standardisiertes Prüfungsformat zur Beurteilung der praktischen klinischen Fertigkeiten, der klinischen Entscheidungsfindung sowie der kommunikativen Kompetenzen von Studierenden in realitätsnahen, simulierten klinischen Situationen. Während der OSCE durchlaufen die Studierenden aufeinanderfolgende Stationen, an denen sie strukturierte klinische Aufgaben bearbeiten. Ihre Leistungen werden anhand einheitlicher Kriterien von geschulten Prüferinnen und Prüfern sowie Simulationspatientinnen und -patienten bewertet.
Obwohl es sich dem Namen nach um eine „Prüfung“ handelt, stellt die OSCE in ihrem pädagogischen Ansatz vielmehr ein intensives praxisorientiertes Lernformat dar. Ziel ist es, den Studierenden in einer sicheren Lernumgebung detailliertes und unmittelbares Feedback zu ihren Stärken und Entwicklungsbereichen zu geben und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu bieten, ihr Wissen in authentischen klinischen Entscheidungssituationen anzuwenden.
An der Medizinischen Fakultät der Universität Pécs wird die OSCE seit 2023 auf Initiative von Dr. László Czopf, Prodekan für Bildung, durchgeführt und zunächst als freiwillige, formative Prüfungsform angeboten. Langfristiges Ziel der Fakultät ist die Integration der OSCE in das verpflichtende Curriculum, im Einklang mit internationalen Akkreditierungsanforderungen und der strategischen Weiterentwicklung einer praxisorientierten medizinischen Ausbildung. Ein zentraler Meilenstein dieses Prozesses ist, dass für Studierende, die ihr Studium ab 2025 begonnen haben, die erfolgreiche Absolvierung der OSCE im 10. Semester verpflichtender Bestandteil des Curriculums wird, während sie für frühere Jahrgänge weiterhin freiwillig und formativ angeboten wird.
Die Organisation und Durchführung der OSCE erfolgt im Rahmen einer interdisziplinären Zusammenarbeit und wird durch das folgende Organisationsteam koordiniert:
- Klinische Leitung:
Dr. Judit Sebők, klinische Oberärztin
II. Klinik für Innere Medizin und Zentrum für Nephrologie, Diabetologie - Methodische Leitung und Koordination:
Dr. Gergely Csaba, wissenschaftlicher Mitarbeiter
Abteilung für Medizinische Ausbildungsentwicklung und Kommunikation, Institut für Verhaltenswissenschaften - Koordination des Simulationspatientenprogramms:
Dr. Anikó Hambuchné Kőhalmi, außerordentliche Professorin, stellvertretende Direktorin
Institut für Medizinische Fachsprachen und Kommunikation - Koordination der Prüfungsräume, Simulationstechnik und technischen Unterstützung:
Dr. Szilárd Rendeki, außerordentlicher Professor, Direktor
Zentrum für medizinische Kompetenzentwicklung und Innovation
Das Programm wird auf Fakultätsebene von Dr. László Czopf, Prodekan für Bildung, unterstützt. Die klinischen Inhalte und OSCE-Stationen werden unter Koordination des Organisationsteams in enger Zusammenarbeit mit den klinischen Abteilungen und Instituten der Fakultät entwickelt.
Weitere Informationen zu früheren OSCE-Durchführungen finden Sie in den auf der Universitätswebsite veröffentlichten Beiträgen:
Bei Fragen oder weiterem Informationsbedarf wenden Sie sich bitte an csaba.gergely@pte.hu.